Stefan Fuchs

Alles begann 1984 mit Kiss. Ich war 7. Ich malte Gene Simmons auf Tischdecken, Taschentücher und Schrankwände. Später auch auf Arme und Beine, als ich in zwei Tätowier-Studios arbeitete. Weil meine Eltern wollten, dass ich was Richtiges lerne, studierte ich Grafikdesign an der FH Dortmund und bin heute sehr froh, dass ich nichts Richtiges gelernt habe.

Nachdem ich die digitale Malerei entdeckte, ging die Qualität meiner Arbeiten erstmal den Bach runter, da die unendlichen Möglichkeiten mich sowohl überforderten als auch blind machten für das Eigentliche. Es dauerte Jahre, aber es hat sich gelohnt.

Ich male täglich. Stunden. Ich kann nicht anders. Meine Werkzeuge sind Photoshop, Painter und mein Cintiq und es ist wie ein wunderbares kaltes Buffet, an dem man nicht vorbei kann, ohne doch noch mal schnell was einzustecken. Da man aber nie auslernt, erlaube ich mir derzeit, ausschließlich in Öl zu malen. Und da ist es genau wie seinerzeit in Photoshop: man lernt, dass man nicht viel kann, außer mehr zu lernen.

Stefan Fuchs

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